Startseite Über uns Mitglied werden Termine Archiv Kontakt / Impressum Publikationen Interessantes
Begrüßung im Foyer
Betrachtung einer Druckplatte
zum Abschluss Teezeremonie
FREUNDESKREIS des HEIDELBERGER VÖLKERKUNDEMUSEUMS vPSt e.V.

2012

             Führung durch              die Ausstellung
Im Oktober lud der Freundeskreis seine Mitglieder zu einer Führung durch die Ausstellung   “Die Entdeckung der Farbigkeit “ ein. Herr Robert Bitsch M.A.,  der die Ausstellung kuratierte,   erläuterte anhand der Exponate die Entwicklung der Techniken und der Verwendung von Farbe  im Japanischen Farbholzschnitt. Als besondere  Überraschung für uns hatte er einige aus dem 19. Jh.   stammende japanische Druckstöcke aus dem Magazin mitgebracht, mit welchen er uns  die Technik des Farbholzdrucks sehr anschaulich erklärte.  Im Anschluss an die Führung hatten wir noch die Gelegenheit, im Rahmen einer Teezeremonie von Thomas Wang und Kaja Müller-Wang  vom Heidelberger Tea&Zen Teesalon viel über die asiatische Teekultur zu erfahren ....  
Fotos: Jürgen Wöhlke

2013

Seit Gründung des Freundeskreises vor mehr als 33 Jahren ist der Neujahrsempfang des Freundeskreises zu einer festen Institution geworden. Im festlichen Rahmen wird im Palais Weimar das neue Jahr begangen. Der Neujahrsempfang für das Jahr 2013 fand am 27.1.2013 ab 11:00 Uhr statt.

Vortrag

Marion Jourdan:  "Zur Biographie eines sibirischen Darmhaut-Parkas" Was verbindet uns mit einem sibirischen Darmparka aus dem 19. Jahrhundert? Die Geschichte dieses Kleidungsstücks aus der Sammlung der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim eröffnet vielfältige Perspektiven. Einerseits auf das besondere Material, seine Verarbeitung und den kulturellen Verwendungszusammenhang. Andererseits richtet sich der Blick auf den Ethnographica-Handel am Ende des 19. Jahrhunderts, der den äußersten Nordosten Sibiriens mit dem Westen in Beziehung brachte. Die Rezeption des Parkas als Sammlungsgegenstand von Völkerkundemuseen ist ein weiterer Aspekt. Als roter Faden der Biographie dienen "alte Reparaturen", die in einer jüngeren Restaurierung des Parkas zum Vorschein kamen. Eine Veranstaltung des Freundeskreises des Heidelberger Völkerkundemuseums vPST e.V. Ort: Hauptstraße 235, 69117 Heidelberg        Zeit: 21.04.2013, 17:30 Uhr
Neujahrsempfang  mit einem Festvortrag von  Professor Dr. Robert Fuchs vom CICS  Institut für Restaurierungswissenschaften an der FH Köln  Das von-Portheim-Totenbuch Blick in eine altägyptische Malerwerkstatt Farbmittelanalyse und Restaurierung Foto: Marianne Hipp - Leuchter im Festsaal des Palais Weimar   Das altägyptische Totenbuch der von Portheim Stiftung Heidelberg wurde im  CICS Institut für Restaurierungswissenschaften an der FH Köln wissenschaftlich untersucht und restauriert. Der Vortrag führt ein in die geheimnisvollen Malereien und Farbenvielfalt der Ägypter. Er zeigt auf die früheste Herstellung von künstlichen Farbmitteln der Menschheit  und schildert die Schwierigkeiten beim Umgang mit dem brüchigen Papyrusmaterial.
Das Objekt stammt aus den Sammmlungen  der Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim Foto: Sandra Gottsmann
Foto: S. Hieronymus

Neujahrsempfang

Reise nach Paris mit Besuch mit Besuch des Musée du Quai Branly und dem Musee Guimet 27.3.2014- 30.03.2014 

2014

26.01.2014  16:00 Uhr
Am Donnerstag, den 24. April 2014 um 18 Uhr fand eine Sonderführung für den Freundeskreis durch die aktuelle Sonderausstellung „Tscherkessen“ statt. Robert Bitsch führte uns durch die Ausstellung. Im Anschluss gab es noch einen kleinen Umtrunk auf der Terasse.  
Sing Sing in Papua-Neuguinea: Die Goroka-Show  Ein Film von Signe Rüttgers und Helen Dennett   Im Hochland von Papua-Neuguinea findet alljährlich in Goroka  ein großes Kulturfestival, ein sogenanntes Sing Sing statt. Hier  finden sich für 3 Tage Volksgruppen (Stämme) aus den unter- schiedlichsten Teilen Papua-Neuguineas ein, die mit Musik,  Tanz und farbenprächtigem Körperschmuck ihre Stammestraditionen präsentieren. Bei dieser spektakulären „Goroka-Show“ haben  die Zuschauer den Vorteil, dass sie dem Geschehen nicht nur  von der Tribüne aus folgen können,sondern sich auch unter die Tänzer mischen und mit ihnen kommunizieren dürfen.   Der Film zeigt Tänze von 28 unterschiedlichen Gruppen,  erläutert deren Körperschmuck, lässt die Sprecher der  Gruppen in kurzen Interviews über Ursprung und Bedeutung ihrer Tänze zu Wort kommen und zeigt auch andere Aktivitäten im Rahmen der Goroka-Show.  Spielzeit: 57 min  04.05.2014   11:00 Uhr  Der Film wurde nochmals als 3. Schatzstunde im Jahr 2016 im Museum gezeigt! Fotos  Signe Rüttgers u. Jürgen Wöhlke

Augustin Olbert S.V.D.:  Bischof von Qingdao

Der aus Dossenheim (bei Heidelberg) stammende Bischof von Qingdao, Augustin Olbert S.V.D. (1895-1964) lebte von 1926 bis 1953 in der Provinz Shandong, China. Fotografien aus seinem Nachlass dokumentieren diese Zeit und dienen der Sinologin Dr. Sabine Hieronymus als roter Faden für den Vortrag über sein Leben - zahlreiche Hintergrundinformationen zu Zeitgeschichte, Land und Leuten inklusive. Eine Veranstaltung der China-Initiative Heidelberg e.V. in Kooperation mit dem Freundeskreis des Heidelberger Völkerkundemuseums vPST e.V. Eintritt 4€ / 3 € erm., freier Eintritt für Mitglieder des Freundeskreises vPST und der China-Initiative Heidelberg e.V.
Ort: Hauptstraße 235, 69117 Heidelberg        Zeit: 18.11.2014, 19:00 Uhr

NEUJAHRSEMPFANG DES FREUNDESKREISES

am Sonntag, den 25. Januar 2015 um 17:00 Uhr im Palais Weimar  

mit einem Konzert der Musikgruppe Alma Viva aus Heidelberg.

Im Anschluss Eröffnung der Ausstellung Kalighat – Malerei der frühen indischen Moderne (25.01.-05.04.2015) Zu Beginn des 19. Jahrhunderts ließen sich zahlreiche Maler im Umkreis des Kali-Tempels in Kalighat, einem Stadtteil Kolkatas nieder, um mit religiösen Gemälden ihr Auskommen zu verdienen. Im Zusammenspiel mit den europäischen Einflüssen jener kolonialen Epoche entstand eine neue, expressive Kunstrichtung, die Ausdruck einer frühen indischen modernen Kunst ist. Eine Serie dieser Aquarelle auf Papier befindet sich in den Beständen des Völkerkundemuseums und wird nun erstmals komplett der Öffentklichkeit gezeigt.

 

2015

1. Lesestunde:  Montag, den 30. März um 19:00 im Palais Weimar

Helmut Wüst wird aus seiner gerade erst erschienenen Übersetzung lesen: Robert Randau:   Die Erfindung Mauretaniens - Xavier Coppolani 1866-1905 übersetzt und herausgegeben von Helmut Wüst mit einem Vorwort von Ulrich Rebstock  erschienen in der Edition Hamouda, Leipzig, im Dezember 2014  Originaltitel : Un Corse d’Algerie chez les hommes bleus –  Xavier Coppolani, le Pacificateur  Verfasser: Robert Arnaud, Schriftstellername: Robert Randau, 1873-1950  Erscheinungsort/-jahr: Algier, 1939 Ein biografischer Sachbericht über Leben und Werk von Xavier Coppolani,   dem Begründer des Staates Mauretanien (1866-1905)  Das Buch beschreibt das Leben Xavier Coppolanis in seiner Funktion als   französischer Kolonialbeamter   Musikalischer Rahmen: Otto Engelhardt  Eintritt frei 
Vortrag:  Dr. Andrea Germer , Kyushu Universität, Japan Der Kimono in der visuellen Propaganda in Japan   Dieser Vortrag nähert sich dem Thema visuelle Propaganda, wie sie in der Darstellung von  Kleidung zum Ausdruck kommt.  Im Mittelpunkt stehen Fotografien und Zeichnungen von  Kimono in Propagandazeitschriften der 1930er und -40er Jahre.  Bezugnehmend auf kritische  anthropologische Ansätze wird gezeigt, wie Darstellungen von Kleidung einen Zeitverzug  (Fabian 1983) zwischen dem japanischen Selbst und den kolonialen Anderen hervorbringen.  Dabei nimmt der Kimono eine Schlüsselrolle ein, da mit ihm einerseits die Selbstexotisierung  gegenüber dem Westen verstärkt und andererseits der Überlegenheitsanspruch gegenüber  den kolonialen Anderen untermauert wird.    Mittwoch, 20. Mai 2015 , 19:00 Uhr, Eintritt frei Eine Veranstaltung des  Freundeskreises des Heidelberger Völkerkundemuseums vPSt e.V. Foto/Reproduktion A. Germer
              Foto: Helmut Wüst
© Freundeskreis des Heidelberger Völkerkundemuseums vPSt e.V.      Kontakt: info(at)freundeskreis-vkm-vpst.de

1. Schatzstunde am 27.07.2015 um 18:00 Uhr: 

Christian Beßling, Mitarbeiter des Völkerkundemuseums, stellte uns die schönsten Stücke seiner Song-Keramik vor.  Prof. Wolfgang Schamoni zeigte uns Bücher der frühen Meiji-Zeit, Japan.  Dr. Sabine Hieronymus brachte ihre Sammlung chinesischer Schellack- und Vinyl-Schallplatten mit. 
Bei unserem letzten Neujahrsempfang hatten wir unsere Pläne für zwei neue Veranstaltungsformate vorgestellt: Zum einen die "Lesestunden", in denen wir Texte aus und über ferne Länder vorlesen und hören wollen, sowohl im Original als auch in Übersetzungen, zum anderen die "Schatzstunden", in denen wir gerne allen, die etwas sammeln und ihre Schätze schon immer gerne einmal anderen zeigen wollten, die Möglichkeit dazu geben wollen. Beide Veranstaltungsreihen sollen natürlich auch dem Freundeskreis die Gelegenheit geben, sich zu treffen, sich auszutauschen sowie Pläne für weitere Aktivitäten zu schmieden, die das Völkerkundemuseum in seiner Arbeit unterstützen.
Foto von der 1. Lesestunde am 30.03.2015

2016

Neujahrsempfang mit einem Festvortrag von Dr. Eva Ströber:

2. Schatzstunde am 21.03.2016 um 18:00 Uhr: 

... bei der uns Lilo Wegscheider ihre Sammlung von  Fruchtbarkeitspuppen der Dowayo (Namchi) mitbrachte und sie uns mit ihrem unglaublich breiten und fundierten Hintergrundwissen präsentierte!  

2. Lesestunde am Sonntag, den 27. November um 17:00 Uhr

Lesestunde mit Wolfgang Schamoni :

Kate Roberts:   Der Schatz Erzählungen aus Wales, aus dem Walisischen von Wolfgang Schamoni. Die zwischen 1924 und 1965 entstandenen Erzählungen kreisen um die Eigenheiten, Gefühle und Bedürfnisse   der Bewohner des vom Niedergang des Tagebaus geprägten nördlichen Wales in der ersten Hälfte des 20. Jh. 

Neujahrsempfang  2017 

mit einem Festvortrag von   Dr. Armin Schlechter über das Thema  “Der schriftliche Nachlass von Max Slevogt im Landesbibliothekszentrum Speyer”  Der 1868 in Landshut geborene Max Slevogt war einer der wichtigsten deutschen Maler, Buchillustratoren und Graphiker sowie zugleich ein Kind der bis 1945 reichenden pfalzbayrischen Zeit. Ab 1884 besuchte er die Akademie der Bildenden Künste in München. 1901 wechselte er nach Berlin, wo ihm der künstlerische Durchbruch gelang. 1932 starb er auf seinem Gut Slevogthof über Leinsweiler an der pfälzischen Weinstraße. Mit Lovis Corinth und Max Liebermann gehört Slevogt zu den bedeutendsten deutschen Impressionisten. Leben und Werk von Max Slevogt sind in herausragender Weise dokumentiert. Neben seinem Künstlerhaus Slevogthof liegen als Quellen der künstlerische Nachlass vor, den das Landesmuseum Mainz bewahrt, sowie der schriftliche Nachlass und seine persönliche Bibliothek, die sich in der Obhut des Landesbibliothekszentrums befinden. Kern des schriftlichen Nachlasses ist die eingegangene Korrespondenz mit Künstlerkollegen, Sammlern, Kunsthistorikern, Museumsdirektoren, Händlern, Galeristen und Verlegern. Diese Briefe sind wichtige Quellen für Leben und Werk von Max Slevogt, aber auch für den Kunstbetrieb der Weimarer Republik mit seinem Zentrum Berlin.

am Sonntag, den 29. Januar ab 17:00 Uhr im Palais Weimar 

Die Waorani Ein Reisebericht von Norbert Becke Eine Expedition zu den letzten Indianern im Regenwald Ecuadors 18. Mai 2017, 19.00 Uhr Völkerkundemuseum Heidelberg, Die Waorani-Indianer leben fernab der Zivilisation im tiefen Dschungel Ecuadors inmitten des Yasuni Nationalparks. Noch heute gehen sie mit dem Blasrohr auf die Jagd, gewinnen ihre Medizin aus den Pflanzen des Urwaldes und die Frauen bringen ihre Kinder in der Hängematte zur Welt. Lange Zeit waren die Waorani als grausame Jäger gefürchtet, die aus dem Hinterhalt töteten. Sie galten als eines der kriegerischsten Völker und ihr gewaltvoller Widerstand richtete sich gegen Mitglieder anderer Stämme, gegen Missionare und schließlich gegen die Erdölförderung, die dramatische Umweltzerstörungen nach sich zog. Heute wird jeder, der die strapaziöse Anreise auf sich nimmt, freundlich empfangen. Der Neckargemünder Fotograf Norbert Becke verbrachte fünf Tage in der Abgeschiedenheit des Yasuni Nationalparks. Hier lernte er einzigartige Menschen kennen, die sich offen und entspannt zeigten, aber auch als beharrliche Kämpfer für ihre Rechte auftraten. Für Norbert Becke waren diese Begegnungen ebenso spannend wie bereichernd. Er hat sich auf Porträts und die Dokumentation von indigenen Völkern in allen Teilen der Welt spezialisiert. Viele dieser Fotos wurden prämiert, unter anderem von der Redaktion des STERN. Seine Bilder sind zudem regelmäßig in Magazinen, Fotokalendern und Ausstellungen zu sehen. Die Fotos und der Vortrag von Norbert Becke bieten dem Publikum die einmalige Gelegenheit, in die fremde Welt der Waorani einzutauchen und sich über ihren Kampf für den Erhalt ihrer traditionellen Lebensweise und den Umweltschutz zu informieren.
Foto Norbert Becke

4. Schatzstunde am 30. Juni  um 18 Uhr,

Präsentation aus der Postkartensammlung (4000 Stück) von Professor Dr. Martin Sattler

Sammlungen müssen gepflegt werden, auch Postkartensammlungen. Dies tut man, indem man sie präsentiert. 30 Exemplare wurden in Großformat an eine Leinwand geworfen. Sie wurden vom Sammler kommentiert. Es gibt folgende Serien: Flower-Power mit Bezug zu Hippie-Themen City-Power mit Bezug zur Heidelberger Stadtpolitik (Wahlkampf A. Müller gegen R. Zundel 1984) Mauer-Power mit Bezug zu Grenzüberschreitungen gegenüber der DDR (vor 1989) Dazu wurden einige bedeutende Postkarten zu Kunstwerken in der Umgebung von Heidelberg gezeigt, sowie Merkwürdigkeiten im Postkartenformat, die kaum als“ Grußpostkarten“ zu werten sind.
Archiv